Die Gesellschaft zur regionalen Klärschlammverwertung (KSV GmbH) hat die europaweit einmalige Kombination eines Biomassekraftwerkes mit einer Mineralisierungsanlage für Klärschlamm gebaut. Neben dem Bundesumweltministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit förderten auch die Länder Baden-Württemberg und Bayern diese zukunftsweisende Pilotanlage.
Der Mehrwert der Anlagenkombination ergibt sich aus der Tatsache, dass 27 Städte und Gemeinden in den Regionen Westmittelfranken und Hohenlohe-Franken das volle wirtschaftliche Selbstbestimmungsrecht über die Entsorgung und Verwertung des Klärschlamms behalten. Die Gesamtanlage hat einen Wirkungsgrad von rund 70 Prozent der einge- setzten Energie. Sie erspart der Umwelt jährlich rund 60.000 Tonnen klimaschädliches Kohlendioxid (CO2).
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